Saisoneinstieg Swiss Bike Cup Rivera

Für mein erstes Saisonrennen habe ich mir nicht gerade ein leichtes Rennen ausgesucht. Zum einen hatte es die Strecke am Monte Tamaro sowohl fahrtechnisch als auch konditionell ganz schön in sich, zum anderen musste ich mich auch gleich sehr starker Konkurrenz unterziehen. Doch dadurch war das Rennen auch gleich eine gute Standortbestimmung. Auf jeden Fall erwischte ich einen guten Tag und fand trotz hinterer Startposition sehr gut ins Rennen. Während der ersten Runde musste ich mich erst mal an das Wettkampftempo gewöhnen und einige Fahrerinnen passieren lassen. Doch hatte ich Spaß auf dem Kurs und konnte recht konstant meine Runden drehen. Am Schluss kam ein 18. Platz heraus, womit ich recht zufrieden bin. Zumindest war das Gefühl schon mal sehr gut, und die Form kommt dann mit den nächsten Rennen hoffentlich auch bald noch. Gewonnen hat eine gewohnt starke Jolanda Neff vor zwei überraschend starken jungen Fahrerinnen, Sina Frei aus der Schweiz und Evie Richards aus Großbritannien. Herzlichen Glückwunsch!

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Saisonvorbereitung läuft. . .

So, nun melde ich mich auch endlich mal wieder zurück aus der Versenkung. Spektakuläres zu berichten gibt es allerdings nicht :-). Doch liebe ich eigentlich den ausgeglichenen Alltag zwischen Arbeit, Training und ein bisschen Freizeit zu Hause in Freiburg. Eigentlich wollte ich mir dieses Jahr in den ersten 2 Märzwochen mal noch ein Trainingslager auf Mallorca gönnen, doch überraschte es mich nicht wirklich, dass ich mich doch wieder für zu Hause bleiben entschieden habe :-). Denn zu Hause in Freiburg habe ich in der Gesamtschau eindeutig die besten Trainingsbedingungen, vor allem wenn man sich nicht nur auf das Radfahren konzentrieren und nicht ohne den Schatz ins Trainingslager fliegen möchte. Das Wetter war zwar teilweise sehr herausfordernd, doch mit ein bisschen Improvisationsgeist und Flexibilität bin ich eigentlich ganz gut über die Runden gekommen. An den Ruhetagen bin ich arbeiten gegangen und hatte somit eine willkommene Abwechslung. Und ab Mitte letzter Woche wurde ich dann doch noch mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt.

Nun hoffe ich noch auf ein paar gute Trainingstage um bis zum ersten Rennen in Rivera (CH) am 3.4. einigermaßen in Form zu kommen.

Ich freue mich schon sehr auf die kommende Saison und bin zuversichtlich, dass ich nun mit meiner 50%-Stelle den Traum leben und genießen werden kann, den ich schon als Abiturientin hatte. In Freiburg leben, in der Sportmedizin (nun Bewegungs- und Arbeitsmedizin) arbeiten und nebenher Rennen fahren :-).

Trainingslager Gran Canaria

Die letzten zwei Wochen war ich auf Gran Canaria im Trainingslager. Mein Mann Oli betreute dort die norwegische Nationalmannschaft, weshalb ich mich auch für die Reise in den Süden entschieden habe. Und ich habe es nicht bereut :-). Zwar hatten es die Berge dort ganz schön in sich, doch wurden wir zwei Wochen mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Da ich nicht jeden Tag mit dem Rennrad durch die Berge fahren wollte, war ich froh, ein paar Mal auf das Bike von Oli wechseln zu können. Die Norweger hatten auch die Bikes dabei und ich durfte dann auch mit ihnen trainieren. Die gemeinsamen Bike-Einheiten waren eine willkommene Abwechslung und haben total Spaß gemacht. Vielen Dank für die tolle gemeinsame Zeit!

Saison-Abschlusstreffen

Vergangenes Wochenende haben wir uns mit dem Team zu einem schönen gemeinsamen Saisonausklang in der Eifel getroffen. Beherbergt wurden wir im Agnesenhof in Barweiler. Vielen herzlichen Dank an Familie Weiß für die großartige Versorgung! Highlight des Wochenendes war sicherlich die abenteuerliche und lustige Wanderung durchs Moor im  Hohen Venn in Belgien. Nachdem wir uns in den tausend Pfützen die Füße nass und kalt gelaufen hatten, durften wir uns bei einer netten Einkehr in der „Baraque Michel“ bei guten belgischen Fritten wieder aufwärmen. Abgeschlossen wurde das Wochenende mit einem kleinen Fotoshooting, bei dem die Teamportraits etc. für die kommende Saison entstanden sind. Insgesamt war es wirklich ein schönes und erlebnisreiches Wochenende!

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Urlaub und Trainingsstart

Anfang November haben mein Mann Oli und ich es endlich mal geschafft zu zweit in den Urlaub zu fliegen. Als Urlaubsziel haben wir uns Mallorca ausgesucht, weshalb die Räder dann natürlich nicht zu Hause blieben:-). Wir nutzten die letzten warmen Sonnenstrahlen auf der Insel um ein paar kleine Touren über die schöne Insel zu machen, was für mich auch zugleich ein entspannter Start in die neue Trainingssaison war. Den Strand und das Meer haben wir genauso genossen wie die schönen Sonnenuntergänge auf dem Balkon bei einem Cocktail:-). Eines Abends haben wir spontan ein Fotoshooting im Hotel wahrgenommen. Dabei kamen richtig schöne Bilder zustande, welche uns an den schönen Urlaub erinnern werden. Vielen herzlichen Dank an Jennifer Jösch für das nette Shooting und die wirklich tollen Bilder!

Offseason- und danke!

Nun genieße ich schon eine recht lange Trainingspause. Da die vergangene Saison eh nicht gut lief und ich auch sehr müde war, habe ich beschlossen, die Wettkampfsaison 2015 zeitig zu beenden. Das war genau die richtige Entscheidung. Nun habe ich mich gut erholt und neue Kraft und Motivation für die nächste Saison geschöpft.

Rückblickend möchte ich mich auf jeden Fall bei allen bedanken, die mich in der vergangenen Saison so tatkräftig untersützt und die Leidenschaft für den Radsport mit mir geteilt haben. Denn ohne Unterstützung von anderen könnte ich ert gar nicht an den Start gehen. Allen voran möchte ich meinem Teamchef Klaus Dillmann danken, der mit so viel Leidenschaft und Einsatz ein so tolles Team auf die Beine stellt und dabei einen großen Teil seiner Freizeit opfert. Das gleiche gilt auch für alle anderen TeambetreuerInnen und -KollegInnen. Meinem Ehemann Oli, der mein Leben als berufstätige Radsportlerin täglich mitträgt, möchte ich ganz besonders danken. Und nicht zuletzt den vielen Freunden, Fans und Zuschauern, die mich in Rennen anfeuern oder sich einfach mit mir am Sport erfreuen.

Vielen Dank!

Eure

USchrift

Finale BMC Racing Cup Basel/Muttenz

Nun habe ich nach 4 Wochen endlich auch mal wieder ins Renngeschehen eingegriffen. Nach dem Bundesligarennen in Titisee habe ich eine sportliche Auszeit eingelegt, da ich nur noch müde war. Somit konnte ich heute mit neuer Energie und Motivation an den Start gehen. Und bei dem regnerischen Wetter heute war ich auch voll in meinem Element:-). Ich merkte schon beim warmfahren, dass es mir deutlich besser ging als bisher in der Saison und auch der Start gelang mir recht gut. Leider hatte ich die ersten zwei Runden etwas Pech, weil mir zweimal die Kette runter gefallen ist. Und durch meine schlechte Reifenwahl hatte ich auf der schmierigen Strecke bergauf keinen Grip. Schieben mussten zwar fast alle bergauf, doch setzte mein Reifen so zu, dass ich mindestens 5 kg Übergepäck den Berg hinauf schleppte und die Räder total blockierten. Ende der zweiten Runde auf Platz 16 liegend hatte ich dann eh nichts mehr zu verlieren. So beschloss ich einen Boxenstopp einzulegen und meine Laufräder zu wechseln. Von da an hatte ich dann zumindest materialtechnisch freie Fahrt. Ich fühlte mich eigentlich ganz gut, hatte Spaß im Rennen und insbesondere der rutschige Downhill machte richtig Laune und ich kam sauber und sicher runter. Bis Ende des Rennens konnte ich noch schön nach vorne fahren und kam nach einer Fahrzeit von 1:50:43 h auf einem guten 9. Platz ins Ziel.

Siegerin des Tages war meine Landsfrau Nadine Rieder, die sich völlig überraschend den Tagessieg holte. Herzlichen Glückwunsch liebe Nadine!!

Bundesliga #3 Titisee-Neustadt

Zunächst einmal muss ich ein großes Lob an die Organisatoren und Streckenbauer um Klaus Ketterer und Simon Stiebjahn loswerden, die für ein richtig gelungenes Wettkampfwochenende gesorgt haben! Die Strecke hatte es sowohl konditionell als auch fahrtechnisch wirklich in sich. Dadurch waren wir Fahrer ordentlich gefordert, hatten aber auch viel Spaß auf der Strecke.

Auch mir gelang diesmal ein wirklich gutes Rennen, zumindest hat sich das ganze mal wie ein Rennen angefühlt:-). In der ersten Runde konnte ich zwar nicht wie erhofft vorne mitgehen, doch während der sieben zu fahrenden Runden fand ich immer besser ins Rennen. Während der letzten beiden Runden gelang es mir noch die Australierin Peta Mullens abzuschütteln, die mir meine fünfte Position streitig machen wollte. Ich hatte noch gehofft, Nadine Rieder auf Platz vier einholen zu können, doch sie war an dem Tag einfach zu stark. Am Ende war ich jedoch sehr froh über meinen fünften Platz bei diesem Heimrennen.

Ein Heimrennen war es auch für die Siegerin Helen Grobert, die erneut ein sehr starkes Rennen fuhr und vor Corina Gantenbein aus der Schweiz und Hanna Klein gewonnen hat. Glückwunsch!

© Team Merida-Schulte

© Team Merida-Schulte

© Team Merida-Schulte

© Team Merida-Schulte

Weltcup #3 Lenzerheide (CH)

Für diesen Weltcup habe ich mir mal eine etwas andere Vorbereitung gegönnt:-). Zum einen um mich bei der auf 1500m liegenden Strecke an die Höhe zu akklimatisieren, zum anderen auch um mir die neue und recht technische Weltcupstrecke anzuschauen. Und natürlich auch um ein bisschen das schöne Lenzerheide zu genießen:-).

Zumindest hatte ich im Rennen das Gefühl, bei meiner Vorbereitung alles richtig gemacht zu haben. Zu schaffen machte mir leider nur mein übliches Problem, wobei ich nicht richtig Druck auf’s Pedal bekomme…

Doch zumindest der Start gelang mir dieses Mal exzellent. Ich hatte das Glück, dass sich mir beim Vorrücken kurz vor dem Start eine Lücke auftat, sodass ich plötzlich in der dritten Reihe stand. Somit konnte ich ganz gut mit dem vorderen Feld den Startberg erklimmen und lag so um Platz 20 herum als es in den ersten Downhill ging. Meine Position konnte ich dann die erste Hälfte der ersten Runde einigermaßen halten, doch so richtig Zug nach vorne hatte ich nicht wirklich. So bewegte ich mich während der nächsten Runden von den Platzierungen her eher rückwärts. Doch trotz allem hatte ich Spaß auf der Strecke und kam ohne Sturz durch. Am Ende reichte es noch zu einem 41. Platz.

Heute hat es mich total ermutigt, dass mich so viele Leute am Streckenrand angefeuert haben. Ohne die Hilfe von außen hätte ich mir wohl heute sehr schwer getan. Und vielen Dank auch an Valentin, der in der Feedzone auf meine Zurufe so schnell und richtig reagiert hat, dass ich im richtigen Moment noch Gel und Trinken bekommen habe!

Und ganz herzlichen Glückwunsch an die Rekord-Weltcupsiegerin Gunn-Rita Dahle, die heute das Rennen gemacht und sich durch ihren nun 29. Weltcupsieg den Weltrekord geholt hat!