Abwechslungsreiches Alternativprogramm

Während sich der Großteil meiner Mitstreiterinnen beim Weltcup in Australien tummelte, musste ich mich nach zahlreichen Vorbehandlungen während des Winters Ende April noch einer Zahn-Kiefer OP unterziehen. Das waren noch die Nachwehen meines Trainingssturzes im Dezember 2008. Das bedeutete 1 Woche komplette Trainingspause. Theoretisch nicht lange, doch kommt man dadurch doch ganz schön aus dem Tritt. Bis zum letzten Rennen in Montichiari war es ja schon mal ganz gut gelaufen. Mit dem 10. Platz in Montichiari hatte ich mir immerhin eine halbe EM- und WM-Norm eingefahren. Doch berechtigte das leider noch nicht zu einem Start bei der EM. Naja, wenigstens haben die Dinge schön zusammengepasst. Denn am letzten Wochenende, als die EM stattfand, fühlte ich mich nach dem Neuaufbau auch noch nicht wirklich bereit zum Rennen fahren. Somit habe ich dann auch den eigentlich als Ersatzrennen gedachten Hegau-Bike-Marathon in Singen kurzerhand abgesagt. Stattdessen genoss ich ein schönes Alternativprogramm. Zunächst war ich beim 50-jährigen Jubiläum meines Gymnasiums in Isny eingeladen, um als ehemalige Schülerin des Isnyer Modells (ein Förderprogramm für Schüler, die Leistungssport betreiben) in einer Gesprächsrunde meine Erfahrungen mit dem Isnyer Modell auszutauschen. Es war wirklich ein schöner Abend und ich habe mich sehr gefreut, viele ehemalige Lehrer, meinen Klassenkameraden Maxi Mechler (ehemaliger Skispringer) und das neue „alte“ Schulgebäude wiedersehen zu dürfen:-).

Übers Wochenende blieb ich dann bei meinen Eltern im Allgäu und habe die Zeit mit meinen Geschwistern genossen. Statt des Marathons habe ich dann am Sonntag eine schöne Rennradtour an den Bodensee und durch das wunderschöne Allgäu gemacht. Die Landschaft ist einfach so inspirierend, dass die Zeit auf dem Rad vergeht wie im Flug. Das hat mal richtig gut getan und ich denke das war im Hinblick auf die Vorbereitung der weiteren Wettkampfsaison genau die richtige Entscheidung. Nun habe ich das Gefühl, dass wieder alles in die richtige Richtung läuft und ich hoffe, dass ich ab jetzt auch wirklich durchstarten kann. Bis zum nächsten Wettkampf, der gleich der Weltcup in Albstadt ist, ist es zwar nicht mehr lange, doch hoffe ich trotzdem, dort ein schönes Rennen abliefern zu können:-).

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